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Der nachfolgende Text sowie dessen Bildnachweise stammen von der offiziellen Seite der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (www.dgvn.de); Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal nachdrücklich für die Genehmigung der Nutzungsrechte.


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Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) ist Anlaufstelle in Deutschland für alle, die sich für die Vereinten Nationen interessieren. Wir informieren  über alle wesentlichen Entwicklungen und Ergebnisse der Arbeit der Vereinten Nationen sowie ihrer Sonderorganisationen und Spezialorgane. Gemäß unserer Satzung  bereiten wir  diese Informationen auf und initiieren in Deutschland die offene und kritische Diskussion wichtiger aktueller Themen, die sich aus der Entwicklung der Weltgesellschaft für unser Land ergeben.

Die DGVN vermittelt die Anliegen der Vereinten Nationen gezielt an die Öffentlichkeit; sie will  Interesse für zwischenstaatliche und internationale Beziehungen wecken sowie das Verständnis für die aktuellen Vorgänge in der Außen-, Entwicklungs-, Kultur- und Weltwirtschaftspolitik fördern.

Die DGVN befasst sich vorrangig mit der deutschen UN-Politik und betreibt Politikberatung. Aktuelle Grundlage ist der 2005 beschlossene UN-politische Forderungskatalog der DGVN. Unter dem Titel "Sicherung der Handlungsfähigkeit und Legitimation der Weltorganisation im 21. Jahrhundert - UN-Reform zügig fortführen" wurden 30 Forderungen erhoben. Schwerpunkte dabei sind UN-Reform, Konfliktprävention, Entwicklungsförderung und der Schutz der Menschenrechte.

Die DGVN ist überparteilich und unabhängig. Sie wurde 1952 als eingetragener Verein gegründet und ist als gemeinnützige Organisation anerkannt.

 

Vereinsstruktur
Der Vorstand der DGVN wird auf zweijährlich stattfindenden Mitgliederversammlungen gewählt. Das Generalsekretariat und die regionalen Gliederungen der DGVN veranstalten öffentliche Vorträge, Forumsdiskussionen, Seminare, Symposien und Konferenzen. Schwerpunktthemen sind:


* Vereinte Nationen und Weltfrieden
* Deutschland und Vereinte Nationen
* Internationaler Menschenrechtsschutz
* Reform der Vereinten Nationen
* Welt-Sozialfrage

Die Landesverbände organisieren von Zeit zu Zeit auch Informationsreisen zu den UN-Zentren wie Genf und Wien oder Studienreisen in Regionen von besonderem UN-Interesse.

 

Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft steht jedem Bürger ab einem Mindestalter von 16 Jahre offen (Einzelmitglieder). Ebenso willkommen sind Institutionen wie Akademien, Gewerkschaften, Rundfunk und Fernsehanstalten, Forschungsinstitute, Banken und Unternehmen (Korporative Mitglieder).

 

 Weitere Aktivitäten
Die DGVN publiziert regelmäßig deutschsprachiges Informationsmaterial zu den wichtigsten Aktivitätsbereichen und über die Strukturen der Vereinten Nationen. Dies ist umso bedeutsamer, da von den Vereinten Nationen kaum deutschsprachiges Material zur Verfügung gestellt wird.


Die DGVN ist Mitglied im Weltverband der Gesellschaften für die Vereinten Nationen (WFUNA) und arbeitet dort engagiert im Exekutivkomitee mit. Daneben gibt es zahlreiche bilaterale Kontakte vor allem zu UN-Gesellschaften in West- und Osteuropa. Ziel solcher bilateraler Beziehungen ist gegenseitige Information, politische Abstimmung und Diskussion sowie die Durchführung gemeinsamer Projekte.


Die DGVN ist einer der Träger des Projekts „Jugenddelegierte zur UN-Generalversammlung“, ist Gründungsmitglied des Netzwerkes „Forum Menschenrechte“ und Mitglied der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung.

 

 Die "Dag-Hammarskjöld-Ehrenmedaille"

Seit 1977 verleiht die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen in unregelmäßigen Abständen die "Dag-Hammarskjöld-Ehrenmedaille" an Persönlichkeiten, die sich im kulturellen, wissenschaftlichen, journalistischen oder politischen Bereich hervorragende Verdienste um die Förderung der Lösung der Weltprobleme durch das System der Vereinten Nationen erworben haben.